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Katholische Jugendarbeit in Arnsberg stellt sich neu auf


Arnsberg, 27.09.2017. Die verantwortlichen Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen katholischer Kinder-, Jugend- und Ministrantenarbeit haben sich auf Initiative von Propst Hubertus Böttcher und Vikar Guido Ricke in Arnsberg zu einem Jugendforum zusammengeschlossen. Die Teilnehmer reichten von mehreren Jugendverbänden über Verantwortliche in der Ministrantenarbeit und Vertretern der Offenen Jugendarbeit bis hin zum Young Caritas und der Glaubensgemeinschaft Shalom. Grundlage des Jugendforums ist die Frage, wie katholische Jugendarbeit im Pastoralen Raum Arnsberg gelingen kann und welche Strukturen und Vernetzungen erforderlich sind.

Durch die tiefgreifenden gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen wird eine Neuausrichtung der guten Arbeit notwendig. Kinder und Jugendliche verbringen zum Beispiel einen Großteil ihrer Zeit in der Schule. Diese Entwicklung hat auch Konsequenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden vor Ort. So geht derzeit die Zahl der Gruppenstunden zurück.

Geleitet wird das Jugendforum von Vikar Guido Ricke. Er wird die notwendige Verbindung zum Pastoralteam und den pfarrgemeindlichen Gremien sicherstellen. „In Neheim und Sundern hat man schon gute Erfahrungen mit einem Jugendforum gemacht“, so Vikar Ricke. Zur Unterstützung stehen Tobias Kleffner, Dekanatsreferent für Jugend und Familie, und Peter Radischewski, JBZ Arnsberg, zur Verfügung.

Katholische Jugendarbeit soll sich als konzeptioneller Bestandteil der Gesamtpastoral in Arnsberg verstehen. Das setzt natürlich die Notwendigkeit der Vernetzung voraus. So gilt es, die vielfältigen Angebote zu koordinieren und neue Schwerpunkte zu entwickeln. „Jeder Verband und jede Gruppierung wird dabei natürlich eigenständig bleiben“ erklärt Tobias Kleffner. „So kann das Jugendforum eine große Chance sein. Die einzelnen Gruppen bleiben eigenständig, bringen ihre Stärke aber in die Gemeinschaft ein und werden so ein wichtiger Teil der Kirche in Arnsberg“, so Kleffner weiter. Auch gemeinsame Qualifizierung und Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter wäre sicher denkbar. „Es soll sicher nicht darum gehen, Bewährtes und Tragendes aufzugeben. Kinder und Jugendliche in Arnsberg sollen zum Ausgangs- und Zielpunkt katholischer Jugendarbeit werden“, erklärt Tobias Kleffner.

In den nächsten Monaten sollen die Inhalte nun gemeinsam entwickelt und konkreter werden. Auch unter der Frage, wie es gelingt, Kindern und Jugendlichen im Pastoralen Raum und seinen Gremien eine Stimme zu geben.