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Sternsingen

Sternsingen aber sicher!

Jan Hilkenbach, Melanie Fecke und Weihbischof Matthias Knig werben fr neue Wege bei der Aktion Dreiknigsingen 2021.Foto: Tobias Schulte/ Erzbistum Paderborn



Sternsingen – aber sicher!
 
Weihbischof König und der BDKJ werben für neue und kreative Wege bei der Aktion Dreikönigssingen
 

Die Herausforderung ist groß, um die Sternsingeraktion unter Corona-gerechten Hygieneauflagen in der Weihnachtszeit 2020/2021 zu stemmen. Singen, mit Freunden unterwegs sein, Begegnungen an den Haustüren – wovon die Sternsingeraktion am meisten lebt, ist momentan nicht dran. Doch trotz aller Schwierigkeiten soll die Aktion an möglichst vielen Orten im Erzbistum Paderborn stattfinden, wenn es die Situation und die rechtlichen Vorgaben zulassen. Dafür werben Weihbischof Matthias König und der der Diözesanverband des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend – und bieten gleichzeitig an, die Verantwortlichen vor Ort bei der Organisation zu unterstützen.

Normalerweise würden vor Ort jetzt die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Die Organisationsteams würden Kinder und Jugendliche für die Aktion motivieren. Sie würden Plaketten bestellen, Routen planen, Gewänder aus dem Schrank holen und sich mit den Sternsingern auf das Jahresthema einstimmen. Ihren Vorbereitungen verpasst der Lockdown light einen gehörigen Dämpfer.

Schutz vor einer Infektion an erster Stelle

Die Sternsingeraktion also sausen lassen? Auf keinen Fall, sagt Weihbischof Matthias König. „Die Menschen freuen sich doch auf die Sternsinger und warten gerade in diesen Zeiten auf die Botschaft der Hoffnung und auf den Segen, den sie zu den Häusern tragen“. Als größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder prägt die Sternsingeraktion des Kindermissionswerks in Deutschland das Straßenbild, stiftet Gemeinschaft über alle Unterschiede hinweg und hilft durch die gesammelten Spenden Kindern und Jugendlichen in Not.

Doch: So wie immer kann die Aktion Dreikönigssingen 2021 nicht ablaufen. „Der Schutz vor einer Corona-Infektion muss für die Sternsinger, ihre Begleitpersonen und die Menschen an den Haustüren oberste Priorität haben“, sagt Melanie Fecke, die als Referentin des BDKJ für die Aktion im Erzbistum Paderborn zuständig ist. Die Entscheidung, ob und wie die Sternsingeraktion stattfindet wird vor Ort getroffen. Die aktuellen Vorgaben sind dabei stets im Blick.

Entscheidungen werden vor Ort getroffen

Um die Verantwortlichen vor Ort zu unterstützen, bietet sie neben aktuellen Informationen und Materialien auf der Homepage des BDKJ-Diözesanverbandes zusammen mit dem Kindermissionswerk am 2. und 3. Dezember erneut Online-Seminare an.

Dabei werden Materialien vorgestellt und gemeinsam Möglichkeiten erarbeitet, wie Sternsingen in Corona-Zeiten möglich ist. „Alle Beteiligten sind sich der Verantwortung bewusst. Umso wichtiger sind der Austausch von Ideen und die gemeinsame Entwicklung von alternativen Aktionsformen“, sagt Jan Hilkenbach, Vorsitzender des BDKJ-Diözesanverbandes.

Beispiele gefällig? Statt der Spendendose kann ein Geldkescher verwendet werden. Statt zu singen, kann ein Lied über eine Box abgespielt werden. Statt Süßigkeiten zu überreichen, können die Menschen ihre Gaben an die Haustür stellen und die Sternsinger sie sich nehmen.

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