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Franz-Stock-Komitee auf dem Katholikentag in Münster

 

©privat „Suche Frieden“ lautete das Motto des 101. Katholikentages, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfand. 2018, ein Jahr, das an viele bedeutende Ereignisse erinnert: vor 100 Jahren fand der brutale Erste Weltkrieg sein Ende; vor 400 Jahren begann der verheerende 30jährige Krieg; in Münster und Osnabrück wurde er 1648 durch den Westfälischen Frieden beendet; vor 70 Jahren endete Franz Stocks kurze Lebensbahn.

Anlass genug für das FSK, dort vertreten zu sein und für das Wirken und das Programm von Franz Stock zu werben. Lautete doch eine seiner wichtigen Aussagen: „In den Augen Gottes gibt es weder Engländer, noch Franzosen, noch Deutsche, es gibt nur Christen oder ganz einfach Menschen.“ Eine Botschaft, die gerade in unserer Zeit wieder ganz tief in unser Bewusstsein und Handeln dringen muss und in Münster bei einer Vielzahl von Veranstaltungen präsent war.

Und so ist verständlich, dass am Stand des FSK und auch über das gesamte Kirchentagsgelände durch die Information über die Person und das Wirken von Franz Stock das Motto „Suche Frieden“ immer wieder angesprochen und mit vielen Menschen in  interessierten Gesprächen vertieft wurde.

Für die 9 Mitglieder des FSK und die 2 von den Les Amis de Franz Stock aus Frankreich eine vielseitige und befriedigende Aufgabe, auch wenn das Stehen nicht immer ganz einfach war. Aber die überaus zahlreichen Gespräche mit unterschiedlichen Fragestellungen verschiedenster Teilnehmer entschädigten und bereiteten schon die Vorfreude auf den nächsten ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt a.M.

Begleitend dazu stellte Professor Dr. Rüdiger Althaus, erzbischöflicher Delegat im Seligsprechungsverfahren und Kirchenrechtler an der Theologischen Fakultät Paderborn, in einer Vortragsveranstaltung im Münsteraner Fürstenberghaus vor vielen interessierten Zuhörern Franz Stock vor.

Dieser Vortrag wurde begleitet von pantomimischen Darstellungen von Schülerinnen aus der Theater-AG des St. Ursula-Gymnasiums in Arnsberg-Neheim, die auf  ihr schulfreies Wochenende verzichtet hatten. Sie leiteten den Vortrag ein mit Szenen aus dem Leben Franz Stocks. Sie stellten dar, wie Franz Stocks vorbildliches Leben in die heutige Zeit übertragen werden kann, etwa indem trauernde Menschen Anteilnahme und Zuspruch erfahren, und verwiesen auf seinen Auftrag zur Friedensstiftung. Eine beeindruckende Leistung!