Erinnerung und Gedenken an die Opfer der Möhnewiesen

Johanneshaus, Dr.- Josef-Kleinsorge-Platz 2, 59846 Sundern
Das Katholische Bildungswerk Arnsberg-Sundern lädt ein: Erinnerung und Gedenken an die Opfer der Möhnewiesen

Die Erinnerung beinhaltet in der Regel eine Tatsache, etwas, das geschehen ist und das mir nunmehr wieder aus vielerlei Gründen bewusst wird. Das Gedenken jedoch entsteht aus dem Bewusst-Werden einer Bedeutung von Vergangenem. Es enthält eine Wertschätzung und eine daraus resultierende Auseinandersetzung.

Am 17. Mai 2022 jährt sich zum 79. Mal die Bombardierung der Möhnetalsperre, die eine gewaltige Katastrophe anrichtete, der etwa 1200 Menschen zum Opfer fielen.  Darunter befanden sich auch über 700 Zwangsarbeiterinnen, die im Barackenlager der Möhnewiesen eingesperrt waren.

Die Künstlerin Astrid Breuer und Schülerinnen und Schüler des St. Ursulagymnasiums Arnsberg-Neheim haben sich im Kunst-Projekt „Opfer der Möhnewiesen“ dem Schicksal dieser Zwangsarbeiterinnen zugewandt und an sie erinnert. Dadurch, dass sie 17 dieser Frauen ein Gesicht gegeben haben, ist auch eine gedenkende Wertschätzung entstanden, die zur Auseinandersetzung mit dem Geschehenen auffordert.

Das Katholische Bildungswerk Arnsberg-Sundern hat Frau Breuer gebeten, ihr Projekt sowohl in Arnsberg als auch in Sundern vorzustellen.

Dabei wird diese die Genese des Projekts, das Projekt selbst, aber auch besonders die Wirkung auf sie und die Schülerinnen und Schüler darstellen. (Eingebettet ist ihr Vortrag in eine

historische Einführung eines an dem Projekt beteiligten Historikers und dessen persönlicher Wertung.)

Termin: Mittwoch, 18.05.2022, 19.30 Uhr

Referenten: Astrid Breuer, Werner Neuhaus

Ort: Sundern, Johanneshaus, Dr.-Josef-Kleinsorge-Platz 2