© Pfarrei St. Johannes Bapt. Neheim & Voßwinkel

65 Jahre im priesterlichen Dienst Eiserne Weihe von Pfarrer i.R. Franz Schnütgen

Mit einer festlichen Messe und herzlichen Begegnungen feierte die Pfarrei St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel das seltene eiserne Weihejubiläum von Pfarrer i.R. Franz Schnütgen. Ein Tag voller Dankbarkeit, Erinnerungen und guter Wünsche.

Am Sonntag feierte die Pfarrei St. Johannes Baptist Neheim & Voßwinkel das eiserne Weihejubiläum ihres Pfarrers im Ruhestand, Franz Schnütgen. Gemeinsam mit zahlreichen Gottesdienstbesuchern, Vereinen, Mitbrüdern und Messdienern gestaltete er eine feierliche Messe. Pfarrer Jung begrüßte zu Beginn alle Anwesenden und den Jubilar – gefolgt von einem spontanen, langen Applaus.

In seiner Predigt blickte Franz Schnütgen auf sein Leben zurück und erzählte, wie er zur Berufung als Priester fand. Musikalisch wurde der Gottesdienst stimmungsvoll von Peter und Bernadette Vollbracht begleitet, die dem Jubilar seit vielen Jahren eng verbunden sind.

Im Anschluss lud die Pfarrei St. Johannes Baptist Neheim & Voßwinkel ins Pfarrheim zu Kaffee und Kuchen ein. Viele nutzten die Gelegenheit, persönlich zu gratulieren.
Die Kollekte der Messe ging auf Wunsch von Pfarrer Schnütgen an das Projekt „Hospiz Franz Stock“. Weitere Spenden sind möglich an:
IBAN: DE95 4665 0005 0000 0000 59
Verwendungszweck: Jubiläum Pastor Schnütgen
Hinweis: Für Spenden unter 300 Euro genügt ein vereinfachter Nachweis (z.B. Kontoauszug). Ab 300 Euro stellt die Pfarrei St. Johannes Baptist Neheim & Voßwinkel gerne eine Spendenquittung aus.

Ein Leben für den Glauben

Franz Schnütgen wurde am Heiligen Abend 1933 in Weuste (Gemeinde Listernohl) geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem religiösen Elternhaus auf. Schon als Kind übte er in der Hauskapelle seines Großonkels, eines Kölner Domherrn, die Heilige Messe. Ein prägendes Vermächtnis erhielt er, als seine Mutter im Alter von 51 Jahren starb und ihm ihren Rosenkranz hinterließ – ein Symbol, das ihn bis heute begleitet.

1960 wurde er in Paderborn zum Priester geweiht und trat seine erste Stelle in Hüsten an. Nach Stationen in Herne (ab 1965) kam er 1974 als Pfarrer nach St. Johannes Neheim. Zu seinen ersten Projekten gehörte die Gründung eines Kirchenchores. Mit der Gemeinde unternahm er zahlreiche Fahrten – nach Portugal, Schweden oder zur Schiffswallfahrt nach Bornhofen.

2005 trat er offiziell in den Ruhestand, blieb aber weiterhin seelsorglich tätig – erst in Hüsten, später wieder in Neheim.

Zeitgeschichte im Blick
Der Heimatbund hat in seiner Reihe „Köpfe der Zeitgeschichte“ einen Videoclip zu Franz Schnütgen erstellt, und auch die Dorfpost stellte ihn bereits in einem Interview vor.

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