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„Dem Autoritarismus widerstehen und entgegentreten“

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat im Vorfeld der kommenden Landtagswahlen einen Weckruf veröffentlicht: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Kommission, ruft dazu auf, autoritären Versuchungen und Versuchern mit einer klaren Haltung öffentlich entgegenzutreten.

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat sich für die Arbeitsperiode 2024–2029 vorgenommen, einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Herausforderungen des internationalen Autoritarismus zu legen. In diesem Zusammenhang hat der Vorstand der Kommission mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen eine klare Positionierung gegen autoritäre Politikkonzepte veröffentlicht.

Der Vorsitzende der Kommission, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, macht deutlich: „Es reicht nicht, besorgt zu sein. Es kommt darauf an, den autoritären Versuchungen und Versuchern mit einer klaren Haltung öffentlich entgegenzutreten. Der Respekt vor der Menschenwürde aller Menschen – insbesondere auch der Schwachen, Armen und Verletzlichen – ist für uns eine Frage der Identität.“

Die Erklärung des Vorstands der Deutschen Kommission Justitia et Pax:

2026-07-31_JuPax-Pressemitteilung-Autoritarismus-Anlage

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) wurde 1967 gegründet und versteht sich als Forum der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik und damit Akteurin des politischen Dialogs. Die Kommission erarbeitet kirchliche Beiträge zur Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik Deutschlands und entwickelt Konzepte für die internationale Arbeit der katholischen Kirche.

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