Diözesaner Weg: Die Termine für die Pastoralwerkstätten stehen fest

18. Januar 2022
Paderborn
Beteiligungsformat in allen Kooperationsräumen - Dekanate in Schlüsselfunktion

Die Termine für die Pastoralwerkstätten im Rahmen des Diözesanen Weges „Erzbistum Paderborn 2030+“ sind festgelegt. Beschlossen wurden die Beteiligungsformate auf dem Diözesanen Forum im letzten Jahr. Die erste Veranstaltung findet nun bereits Mitte Mai 2022 statt, zum Abschluss kommen die Werkstattgespräche im März 2023. Bei der Vorbereitung und Durchführung übernehmen die Dekanate eine Schlüsselrolle. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass in den Pastoralwerkstätten regionale Besonderheiten Berücksichtigung finden. Auch werden die Dekanate dafür Sorge tragen, dass bei den Zukunftsgesprächen alle Gruppen und Einrichtungen repräsentiert sind.

In einer Werkstatt wird gehämmert, gebohrt und geschmiedet, die Funken sprühen, die Späne fliegen, es ist laut und dreckig. Und neben Meisterwerken entsteht jede Menge Ausschuss. Dieses Bild der Werkstatt trifft auch für die Pastoralwerkstätten zu. „Sie sollen Austauschräume sein, in denen Menschen durch die Orientierung am Zielbild 2030+ miteinander lernen und ins Handeln kommen“, erklärt Tobias Kleffner, der als Dekanatsreferent im Dekanat Hochsauerland-West tätig ist und zum Leitungsteam der Personalwerkstätten gehört.

Die Idee hinter den Pastoralwerkstätten: Menschen aus verschiedenen Gruppierungen, aus Einrichtungen vor Ort wie aus der Bistumsleitung, kommen zusammen, diskutieren auf Augenhöhe Themen des Zielbildes und sich daraus ergebende Fragestellungen und entwickeln neue Ideen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um das Ausfeilen neuer Strategiepapiere. In den Pastoralwerkstätten soll vielmehr bereits ein erster Schritt hin zur Konkretisierung erfolgen.

 

Jetzt wird es konkret

Tobias Kleffner, Dekanatsreferent im Dekanat Hochsauerland-West ist mitverantwortlich für die Organisation der Pastoralwerkstätten.

Wie diese Konkretisierung aussehen kann? Tobias Kleffner nennt Beispiele: „Das Zielbild 2030+ fordert eine neue Feedbackkultur ein. Besteht hier Verbesserungsbedarf, könnte eine Pastoralwerkstatt sich dafür Lösungen ausdenken.“ Ein anderer Punkt, der konkretisiert werden könnte, ist die im Zielbild 2030+ vorgesehene Schaffung neuer pastoraler Zentren. Wie diese aussehen sollen, wie sie ausgestattet sein müssen und welche Funktionen sie übernehmen können, ist aber bis heute offen. „Dafür und für viele weitere Themen brauchen wir erst noch richtig gute Ideen“, sagt Tobias Kleffner.

Damit die gesamte Bandbreite des Zielbildes 2030+ diskutiert werden kann, ist es notwendig, dass die Teilnehmenden an den Pastoralwerkstätten möglichst viele der kirchlichen Gruppierungen und Initiativen repräsentieren. Die Auswahl und Einladung der Teilnehmenden erfolgt über die Dekanate. Seitens der Bistumsleitung werden Monsignore Dr. Michael Bredeck (Bereichsleitung Pastorale Dienste) und Prälat Thomas Dornseifer (Bereichsleitung Pastorales Personal) als ständige Vertreter an den Pastoralwerkstätten teilnehmen. Hinzu kommen je nach Veranstaltung weitere Verantwortliche des Erzbistums.

 

(Noch) eine ungelöste Aufgabe

Das Leitungsteam geht mit großer Euphorie an die Umsetzung der Pastoralwerkstätten. Eine Aufgabe ist bislang aber ungelöst: Wie können die Pastoralwerkstätten untereinander Erkenntnisse austauschen? Wie können später stattfindende Treffen von den Erkenntnissen der vorangegangenen Veranstaltungen profitieren – und dies so, dass sich die Teilnehmenden eben nicht durch dröge Sitzungsprotokolle oder dicke Tagungsbände hindurchackern müssen? Und: Wie erfahren die Teilnehmenden der früher stattfindenden Pastoralwerkstätten, wie ihre Ideen von anderen weitergedacht wurden?

Tobias Kleffner zeigt sich zuversichtlich, dass dieses Unterfangen gelingen wird: „Neue Formate brauchen eine neue Form der Dokumentation und Wissensvermittlung. Ich bin sicher, dass wir bis zum ersten Werkstattgespräch im Mai eine Lösung gefunden haben, die für den Anfang trägt. Und bestimmt kommen aus dem Kreis der Teilnehmenden Vorschläge, wie sich die Ergebnisse für andere Zukunftswerkstätten elegant aufbereiten lassen.“

 

Mitglieder des Leitungsteams Pastoralwerkstätten:

Die Pastoralwerkstätten werden auf Diözesanebene von einem Leitungsteam verantwortet. Dieses bilden: Rainer Beckmann, Peter Pütz, Tobas Kleffner (aus den Dekanaten), Barbara Hucht (Beratungsdienste), Melina Hajok (Entwicklungsabteilung), Markus Freckmann (Prozessleitung 2030+).

Sie möchten Ihre Ideen in die Pastoralwerkstätten hineintragen? Dann schreiben Sie gerne an: bistumsentwicklung@erzbistum-paderborn.de

 

Mehr Informationen gibt es auch auf der Themenseite zum Diözesanen Weg.