Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Frage, was Vertrauen für die Zukunft heute bedeutet – persönlich und gesellschaftlich. Ann-Kristin Idzik (Berufungspastoral) erzählte zum Einstieg von ihren Kindern, die beim morgendlichen Radiohören große Fragen stellen – und damit ein tiefes Vertrauen sichtbar machen: Ein Morgen, der angefüllt ist mit Mut, Vertrauen und dem Glauben, dass es sich lohnt, an einer menschlichen Welt mitzubauen. Daran anknüpfend lud Helena Schmidt (BDKJ-Diözesanseelsorgerin) die Teilnehmenden ein, ihre Haltung zur Zukunft mit einem Satzzeichen auszudrücken: Ausrufezeichen, Fragezeichen oder Doppelpunkt. „Wir wollen Raum schaffen, ehrlich zu schauen: Wo stehe ich gerade – im Vertrauen ins Morgen? Junge Menschen und Erwachsende benötigen Orte, an denen sie gehört werden, fragen dürfen und gemeinsam Vertrauen schöpfen können“, so Schmidt. Drei Engagierte aus der Jugendarbeit teilten dazu ihre Perspektiven.
Unter dem Motto „Vertrauen ins Morgen“ feierte die katholische Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn den „Tag der Kinder und Jugendlichen“ im Rahmen des Liborifestes. Ein bewegender Gottesdienst im Hohen Dom mit Generalvikar Msgr. Dr. Michael Bredeck, ein buntes Mitmachprogramm und ein offener Begegnungsabend zeigten: Junge Menschen sind unterwegs – mit Mut, mit Fragen und mit Zuversicht.