Vernetzung der Begegnungscafés im Dekanat HSK-West gestartet

29. März 2022
Arnsberg

In allen vier Sozial-Pastoralen Räumen des Dekanats HSK-West sind in den letzten Jahren offene niederschwellige Begegnungscafés entstanden, zu denen Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion, Weltanschauung, Einkommen usw. kommen können. Hierzu zählen das Mehrgenerationenhaus in Arnsberg, die Anlaufstelle in Oeventrop, Himmel und Erde in Sundern, Himmel und Erde in Neheim, Café Lisbeth in Mosfelde, Galli Cantu und ZeitGeist in Hüsten.

In diesen Begegnungsorten wird eine offene Kirche für alle erfahrbar. Menschen werden ermutigt, ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen einzubringen und Kirche vor Ort bietet den Raum und die Möglichkeiten dazu. Durch die kostenfreie oder günstige Teilnahme können auch Menschen kommen, die aufgrund ihrer Lebenssituation von Armut betroffen sind.

Die Akteure dieser Begegnungscafés sind nun erstmalig auf Dekanatsebene vom Dekanatsreferenten Tobias Kleffner und der Caritas-Koordinatorin im Dekanat Jutta Schlinkmann-Weber zu einem Vernetzungstreffen eingeladen worden, um Erfahrungen auszutauschen und über offene Fragen und Themen ins Gespräch zu kommen.

Im Treffen wurde deutlich, dass in den Begegnungsorten ein großes vielfältiges Angebot entstanden ist. Jeder Standort greift aktuelle Probleme und Fragen der Menschen vor Ort auf, wie z.B. Trauer, Einsamkeit oder Armut. Besonders das Thema der geflohenen Menschen aus der Ukraine beschäftigt die haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den Cafés gerade besonders. Auch konkrete Fragen wurden diskutiert, wie z. B.: Welche Ideen gibt es zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher oder zur Gestaltung der Einsatzpläne in den Cafés? Dabei wurden auch Tipps und Apps ausgetauscht.

Tobias Kleffner warf zum Schluss noch einen Blick auf das Zielbild 2030+ des Erzbistums und machte deutlich, dass die Begegnungscafés hier auf einem guten Weg sind. Durch sie gewinnt Kirche Zukunft, da sie sich für die Menschen und ihre Bedarfe im Sozialraum einsetzt und eine Willkommenskultur erfahrbar wird. Um sich weiterhin zu vernetzen, ist vereinbart worden, sich regelmäßig zweimal im Jahr auf Dekanatsebene zu treffen.