Die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 markiert einen Einschnitt in der Geschichte der Verfolgung jüdischer Menschen in Deutschland. Synagogen wurden zerstört, Geschäfte und Wohnungen verwüstet, Menschen misshandelt, verschleppt und ermordet. Das Gedenken in Arnsberg erinnert an die Opfer dieser Gewalt und setzt zugleich ein Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und das Vergessen.
Getragen wird die Gedenkveranstaltung von einer breiten Veranstaltergemeinschaft. Dazu gehören das Dekanat Hochsauerland-West, die Evangelische Kirchengemeinde Neheim, die Evangelische Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg, der Heimatbund Neheim-Hüsten, der Jägerverein Neheim 1834 e.V., das Katholische Bildungswerk Arnsberg-Sundern e.V., die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel, die Katholische Kirchengemeinde St. Petri Hüsten sowie die Stadt Arnsberg.