© New Africa / Shutterstock.com
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Gedenken an die Reichspogromnacht

Am Montag, 9. November 2026, erinnert die Stadt Arnsberg mit Kranzniederlegungen in Oeventrop, Arnsberg, Hüsten und Neheim an die Opfer der Reichspogromnacht.

Gedenken an die Reichspogromnacht in Arnsberg

Am Montag, 9. November 2026, wird in Arnsberg der Opfer der Reichspogromnacht gedacht. Mit Kranzniederlegungen an vier Gedenkorten setzt die Stadt gemeinsam mit der Veranstaltergemeinschaft ein Zeichen gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen.

Termine der Kranzniederlegungen

Die Kranzniederlegungen finden zu folgenden Zeiten statt:

  • Oeventrop, Gedenkstätte vor dem Stadtbüro, 14:30 Uhr
  • Arnsberg, Jüdischer Friedhof am Kuhweg, 15:00 Uhr
  • Hüsten, Jüdischer Friedhof Alt Hüsten, 15:45 Uhr
  • Neheim, Jüdischer Friedhof Möhnepforte, 16:30 Uhr

Gemeinsames Erinnern in Arnsberg

Die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 markiert einen Einschnitt in der Geschichte der Verfolgung jüdischer Menschen in Deutschland. Synagogen wurden zerstört, Geschäfte und Wohnungen verwüstet, Menschen misshandelt, verschleppt und ermordet. Das Gedenken in Arnsberg erinnert an die Opfer dieser Gewalt und setzt zugleich ein Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und das Vergessen.

Getragen wird die Gedenkveranstaltung von einer breiten Veranstaltergemeinschaft. Dazu gehören das Dekanat Hochsauerland-West, die Evangelische Kirchengemeinde Neheim, die Evangelische Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg, der Heimatbund Neheim-Hüsten, der Jägerverein Neheim 1834 e.V., das Katholische Bildungswerk Arnsberg-Sundern e.V., die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel, die Katholische Kirchengemeinde St. Petri Hüsten sowie die Stadt Arnsberg.

Vortrag am 8. November

Bereits am Sonntag, 8. November 2026, um 16:00 Uhr findet in der Ehemaligen Synagoge Neheim, Mendener Straße 35, Arnsberg-Sundern, eine Begleitveranstaltung zum Gedenken statt.

Der Vortrag von Herrn Bernhard Padberg trägt den Titel:

„Irmgard wohnt hinterm Schrank…“ – Wie Oelinghausen zum Zufluchtsort für eine jüdische Familie wurde.

Weitere Informationen zum Vortrag

Veranstaltung: Irmgard wohnt hinterm Schrank

Dekanat Hochsauerland-West Hellefelder Straße 15, 59821 Arnsberg
sekretariat@dekanat-hsk-west.de
+49 2931 529708-0